Alles begann mit einem Unternehmen, das der Kalifornier Mike Biddle in den 1990er Jahren gründete. Die Website "My Hero" schrieb: "Biddles Unternehmen wagt sich in Welten vor, die nur wenige Recycler - die sonst in der sichereren Welt von Stahl und Aluminium bleiben - zu betreten wagen.“

Der vollständige Artikel beschreibt, wie sich MBA Polymers von einem Garagenbetrieb zu einem Unternehmen mit mehreren Anlagen weltweit für Kunststoffrecycling entwickelt hat.

Eine dieser Anlagen war das österreichische Joint-Venture-Unternehmen MBA Polymers Austria. Dieses Unternehmen gründete Biddle im Dezember 2004 zusammen mit Christian Müller-Guttenbrunn, CEO der Müller-Guttenbrunn-Gruppe (MGG). Damals entschied sich das renommierte österreichische Recyclingunternehmen bewusst für den Einstieg in das Kunststoffrecycling aus Elektroschrott. Der Grund: Immer mehr Elektrogeräte wurden mit technischen Kunststoffen hergestellt, die im Vergleich zu den meisten unedlen Metallen einen höheren Wert pro Tonne vorweisen.

Das Werk in Kematen/Ybbs wurde 2006 eröffnet und verfügt über eine Produktionskapazität von 40.000 MT eingehenden E-Schrott-Kunststoffmaterials. Das Unternehmen wurde im selben Jahr mit der Anerkennung "Tech-Pioneer" vom World Economic Forum ausgezeichnet. Mike Biddle beschrieb die Vorteile des angewandten Kunststoff-Recyclingverfahrens ausführlich in seinem TED-Vortrag 2011

Im Jahr 2017 erhielt die Müller-Guttenbrunn-Gruppe die Möglichkeit, alle Anteile an dem Joint Venture zu erwerben und wurde damit zu 100% Eigentümer. Seither firmiert das Unternehmen unter dem Namen MGG Polymers. Diese Firmengeschichte illustriert die enorme Erfahrung von MGG Polymers im Recycling von technischen Kunststoffen aus Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE).


Video: Den vollständigen WEEE-Recyclingprozess können Sie in diesem Video sehen oder in der Einführung und Präsentation von MGG Polymers